Januar 2018

Wir machen mal Urlaub vom Urlaub und machen eine Hawaii-Inseltour 1. Januar 2018

Puh, wir haben es geschafft, nach ca. 24 Std. Flug mit Aufenthalten haben wir unser Ziel Honululu auf der Insel Oahu erreicht. Die letzten 2 Tage waren wir nur unterwegs;

Am 30.12.17 Anreise mit dem Zug von Herford nach Frankfurt-Flughafen, Übernachtung dort, dann Weiterreise am 31.12.17 um 8.15h mit dem Flieger von Frankfurt nach München, ab München 11.55 nach Los Angeles, dann weiter um 18.34h nach Honululu, Ankunft dort am 31.12.17 um 22.44h Ortszeit. Jetzt nur noch zur Autovermietung Alamo , das Auto holen und zum Hotel. Das klappte super, alles in 20 Min. erledigt. Im Flugzeug nach Los Angeles wurde uns irgendwann gesagt, dass es jetzt 0.00 in Deutschland ist, um im Flieger nach Honululu war es irgendwann 0.00 in Los Angeles und nach hawaianischer Zeit standen wir um 0.00h an der Rezeption und waren die ersten Gäste, die für das Jahr 2018 im Hotel Aqua Aloha Surf Waikiki einscheckten. Uns war nur noch nach ausstrecken…

Das Zimmer war sehr schön, mit kleiner Kitchenette und Mikrowelle. Das Boxspringbett glich einer Hüpfburg, so weich waren die Matratzen, aber egal, nur noch liegen. Um 7.00h morgens wurden wir dann von zwitschernden Vögeln geweckt und sind gleich aufgestanden um zu frühstücken. In diesem Hotel war das Frühstück inclusive, aber das Buffet war gar nicht so nach unseren Vorstellungen, es gab gebratene Nudeln, bunten Reis und lauter Sachen, die wir so zu Mittag essen würden. Wurst, Käse oder Marmelade suchten wir vergebens, unsere Ausbeute waren dann Toast und Rührei. Ein wenig gestärkt ging es dann auf zum berühmten Waikiki-Strand, den wir gleich um die Ecke fanden. Es waren bereits einige Surfer draussen und warteten auf Wellen.Von dem berühmten Strand waren wir dann doch ein wenig enttäuscht, was soll denn hier so besonders sein?   Am Strand entlang gehen wir zum Yachthafen und sind erstaunt, wie viele Schrottschiffe da so liegen und in welcher Weise doch sogar so einige bewohnt werden.

Nach einer kleinen Rast wieder im Hotel steigen wir ins Auto und fahren zum Diamond Head Krater, von wo man eine herrliche Aussicht auf die Stadt hat. Der Name Diamantenkopf stammt von Seefahrern, die dort Kalzitkristalle fanden, die sie für Diamanten hielten. Im 2. Weltkrieg gab es hier feuerkräftige Geschütze. Der steile Wanderweg nach oben ist nur 1,3 km lang, aber ganz schön steil und unbefestigt. Nach einigen Zickzackwanderungen endet der Weg an einer Betontreppe mit 99 Stufen, darauf folgen 2 Tunnel, eine enge Wendeltreppe und ein schmaler Durchgang zu einer früheren Artilleriestellung. Aber der Weg hat sich gelohnt, von hier ist der Ausblick einfach nur göttlich. Es wurden viele bekannte Fotos von Honululu bzw. Waikiki von hier gemacht, die man halt so kennt. 

So, den ersten Tag haben wir beendet und fallen todmüde in die Kiste, der Müd ist da!!

2. Januar 2018

Hier jetzt erst einmal ein paar Daten der Insel Oahu; die Inselfläche beträgt 1.557 qkm     Länge 64km; Breite 42 km und davon sind 336km Küstenlinie. Es leben 954.000 Einwohner auf der Insel, davon alleine in Honolulo, der Hauptstadt der Hawaiinseln 338.000 Menschen, ohne die Touristen, denn hier ist die Hochburg der Inseln!!

Diese Nacht können wir leider nicht durchschlafen, da das Telefon öfters klingelt; 11 Std. Zeitverschiebung zu Deutschland und es wissen nicht viele, dass wir uns nicht auf der Mon Amour aufhalten!! Nach unserem „tollen“ Frühstück, Toast mit Rührei und Kaffee aus dem Plastebecher machen wir uns auf den Weg zu einer Inselrundfahrt. Auf dem Highway H2 geht es vorbei an dem Dole Pineapple Pavillion, an dem alle Touribusse halten um alles, was aus und mit Ananas hergestellt werden kann, verkauft wird. Das mussten wir jetzt nicht haben, denn Ananasfelder sehen wir auch am Straßenrand. Wir fuhren weiter nach Waialua und Haleiwa an die Nordküste. Vorbei an riesigen Surferstränden (die übrigens weitaus schöner sind, als der Waikiki-Strand), wo auch viele Meisterschaften ausgetragen werden in das Waimea Valley. Hier gibt es mehr als 6000 tropische Pflanzenarten und in diesem Tal siedelten schon sehr früh die ersten Haiwaiianer. Am Talende befindet sich ein 15m hoher Wasserfall und auf dem Weg dorthin sahen wir uns die schönen Pflanzen und Blumen an. Irgendwie ist hier alles unheimlich groß und sehr schön.

Unterwegs hielten wir an einem Supermarkt an und kauften fürs Frühstück Käse und Wurst. Fürs leibliche Wohl am Abend haben wir natürlich auch gesorgt!! Wer immer noch meint auf Hawaii gäbe es kein Bier, der liegt ganz falsch. Die Regale stehen voll, auch mit einheimischen Bier und wir nehmen gleich mal was zum probieren mit. Ein Baguette haben wir uns auch geleistet, für 4,39$ plus Steuer!  Der Einkauf rechts unten hat gleich mit 69,00$ zu Buche geschlagen!!!

 

Weiter ging die Fahrt über den KamehamehaHighway zurück über die Nordspitze nach Honululu. Links schöne Strände am Pazifik und rechts Berge, eine unbeschreiblich schöne Landschaft! Wir könnten hier überall anhalten, aber dazu reicht die Zeit leider nicht. Um 17.30h sind wir wieder im Hotel und essen im chin. Hotelrestaurant. Na ja, so schlecht haben wir selten für soooo viel Geld gegessen.

3.Januar 2018

Das beste Frühstück in diesem Jahr….. dank unseres gestrigen Einkaufs! Wurst und Käse haben wir einfach mit zum Frühstück genommen. Vom Buffet noch Rührei und Kaffee und schon ist unser Frühstück perfekt!
Pearl Habor steht heute auf dem Programm. Da war einmal eine seichte Lagune, in der es reichlich Perlenaustern gab, was den Namen erklärt. Da es einen größeren Naturhafen im ganzen Archipel nicht gab, fiel die Wahl für einen Flottenstützpunkt für die Vereinigten Staaten nicht schwer. Da die Bucht durch die Form auch guten Schutz gegen mögliche Angreifer bot, wurde der Hafen schnell weiter ausgebaut. Bekannt geworden ist er auf der ganzen Welt erst nach dem Angriff der Japaner am 7. Dezember 1941. Ingesamt forderte der Angriff 2.403 Tote innerhalb des Militärs und der Zivilbevölkerung. Es wurden 9 Schiffe beschädigt und 12 versenkt, die jedoch alle, außer der ARIZONA, gehoben und repariert wurden.
Der Eintritt in das gesamte Areal wird streng bewacht und man darf nur ohne Taschen hinein. Leider sind wir zu spät, um zu der Gedenkstätte der Arizona zu kommen, da hätten wir uns bereits ab 7.00h anstellen müssen, um Tickets für den Tag zu bekommen und wann dann die Besichtigung ist, erfährt man erst nach dem Kauf. Für das USS Bowfin-U-Boot bekommen wir noch Eintrittskarten und die Museen kann man sowieso besichtigen. Also rein ins U-Boot und nur staunen. 95m lang und 8,30 m breit ist das Teil und sie versenkte im 2.Weltkrieg 44 japanische Schiffe und wurde auch im Korea-Krieg eingesetzt. Die Enge ist schon bedrückend und hier haben so viele Matrosen ihre Arbeit getan! Die Torpedogeschütze so nah zu sehen, war doch schon für uns etwas beängstigend, da durch sie doch so viele ihr Leben ließen. Zur Arizona-Gedenkstätte konnten wir ja nicht mehr, aber hier hat der Amerikaner vorgesorgt, es gibt virituelle Besichtigungen mit einer Brille. Das haben wir dann auch gleich ausprobiert. Der weiße Überbau über der gesunkenen Arizona besteht nur aus Gedenktafeln, auf denen die Namen der Gefallenen stehen. Auch in den verschiedenen Museen, wo so viele Bilder vom Angriff zu sehen sind, wurde uns doch etwas mulmig. Nachdem wir dann noch eine Atombombe in Natura sahen, hatten wir genug von den vielen Waffen.

Eigentlich wollten wir uns noch die Westküste ansehen, aber wir standen lange im Stau und nach einem kleinen Strandbesuch machten wir uns wieder auf den Heimweg. 3 Std. im Auto und leider nicht viel gesehen.. Kurz zurück ins Hotel, frischmachen und ein Restaurant suchen, das wir auch gleich um die Ecke fanden. Das Essen war super!!! 

So, das war schon der letzte Tag auf Oahu, noch ein Bild aus unserem Hotelzimmer, und schon heisst es wieder Koffer packen. Die ganze Innenstadt vonHonolulu mit Museen und Gedenkstätten haben wir gar nicht gesehen, die Zeit ist einfach zu kurz, selbst für diese kleine Insel.

4. Januar 2018

Wir checken nach dem Frühstück schon aus und fahren gemütlich zur Autovermietung zurück, da wir unterwegs noch tanken müssen. Puh, wäre das mal alles so einfach… Der Automat will unsere Kreditkarte nicht, so was nun?? Ok, fragen wir uns halt mal durch; wir müssen in Bar einen Geldbetrag im voraus zahlen und soviel Sprit bekommen wir dann. Alles klar, aber wie viel Gallonen passen in unseren Wagen? Erst mal für 10,00$ tanken, reicht aber nicht, nochmal nachzahlen und dann nochmal nachzahlen, so jetzt sollte es reichen, der Tank ist endlich voll. Bei der Autovermietung ALAMO klappte alles prima und mit dem Shuttle wurden wir zum Flughafen gefahren. Jetzt einchecken zum Flug mit Hawaiianair, upps, wieder überall nur Automaten und das klappte auch bei uns nicht. Zum Glück war uns eine Dame behilflich, die uns dann an einen Schalter führte. Um 12.10h startete der Flieger und um 12.45h waren wir bereits auf Kauai, der Garteninsel. Auch hier klappt es mit der Autovermietung prima und wir machen uns auf zum Hotel Aston Isländer on the Beach. Leider mussten wir hier 1 1/2 Std. auf unser Zimmer warten, aber in dieser Zeit erkundeten wir die Gegend rund ums Hotel und dem Strand, der direkt vor der Tür liegt.

Wouh, was für eine schöne Anlage! Da wir hier nur Übernachtung ohne Frühstück gebucht haben, suchen wir einen Supermarkt und kaufen fürs Frühstück ein. Manno, die spinnen hier mit den Preisen. Allein das Brot kostet 8,30$ und ist ein pappiges dunkles Toastbrot!  Eine Pizzeria ist auch gleich um die Ecke, dort genießen wir die Pizza und den Rest des Tages!

5. Januar 2018

Die “Garteninsel” hat eine Inselfläche von 1.434 qkm  Länge 34 km, Breite 40 km und hat 64.000 Einwohner. Wir haben unser Hotel ist in Kapaa

Auf Oahu wurden wir morgens von zwitschernden Vögeln geweckt, hier auf Kauai sind es Hähne, sie und deren Hühner laufen hier überall rum und Mr. Bahn war bereits um 2.30h seeehr aktiv. Grrhhhh  Nach einem selbstgemachten Frühstück (das super teure Brot schmeckt noch nicht mal!) ist unser erster Stop Wailua. Von dort aus fahren Flußboote stromaufwärts zu der Fern Grotto, eine mit riesigen Farnen bewachsenen Höhle mit einem Wasserfall, der jetzt leider nur ein Rinnsal war. Auf dem Boot gab es hawaiianische Unterhaltung. Eine Band mit Ukuele und Gitarren sangen angehauchte hawaiianische Lieder, zwei Mädels tanzten Hula und dann waren alle Gäste dran mit Hulaübungen. Beeindruckend war dann doch eher die tropische Vegetation links und rechts des Flusses. Den alten Hawaiianern galt diese Gegend als heilig und noch heute findet man versteckt alte Höhlengräber an den Hängen.

Der nächste Stop galt den Opeakaa Falls, gleich 3 km weiter in Richtung Norden. Unterwegs wieder überall schöne Strände und kleine schöne Orte. Nächstes Ziel ist der Kilauea Lighthouse, der nördlichste Punkt der erschlossenen Hawaii-Inseln. Er wurde 1913 erbaut und war bekannt dafür, die größte in einem Leuchtturm eingebaute Linse zu haben. Aber nicht die techn, Einrichtung des Leuchtturms, sondern das um ihn herum befindliche Naturschutzgebiet Kilauea Wildlife Refuge ist hier die tatsächliche Attraktion. Sieben von der Ausrottung bedrohte Vogelarten brüten hier, u.a. auch der Albatros.

Wir fahren den Hhighway 56 weiter bis zum Ende und wieder finden wir einen wunderschönen Strand mit einem Anblick auf die Steilküste Na Pali. Hier gibt es auch zwei Wet-Caves – nasse Höhlen – deren Grund stets mit Wasser gefüllt sind. Die Grotten entstanden vor ca 4000 Jahren und der Mythologie nach wurden sie  von der Vulkangöttin Pele geschaffen, da sie im Erdboden nach Feuer suchte, fand aber nur Wasser und zog weiter. 

So, jetzt wird es Zeit, wieder zurückzukehren, wir sind total erschlagen von den vielen schönen Eindrücken des heutigen Tages!